Big Brother in anderen Ländern – Im Ausland ist einiges anders!
Big Brother läuft in Deutschland seit dem Jahre 2000 und befindet sich bei uns nunmehr in der elften Staffel. Im Lauf der Jahre hat es immer wieder konzeptuelle Veränderungen gegeben. An dieser Stelle sei beispielsweise auf Staffel sechs aus dem Jahre 2005 verwiesen, das nach ursprünglichen Plänen ohne zeitliche Begrenzung laufen sollte. Wie dem auch sei, nicht nur in Deutschland läuft Big Brother – mit immer wieder auftretenden Veränderungen – sondern auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt. Und dabei kommt es teilweise zu erheblichen Unterschieden im Vergleich zu ursprünglichen Konzept.
Griechenland: Nicht ohne meine Mama
Eine interessante Änderung brachte beispielsweise die vierte Staffel in Griechenland. Die Staffel wurde nämlich um ein weiteres Element erweitert: die Mutter. Neun Bewohner zogen in den Big Brother Container und jeder brachte seine eigene Mutter mit. Die Mütter konnten selbst keinen Preis gewinnen, mussten jedoch mit ihren Kindern im Container verbleiben. Beim Publikum kam dieses Konzept jedoch nicht sehr gut an und so wurde es noch während der Staffel wieder verworfen.
Philippinen: Teenager-Ausgabe
Wieder aufgegriffen wurde das Konzept jedoch in der zweiten Staffel der philippinischen Big Brother Teenager-Ausgabe. Ja, auf den Philippinen läuft neben der normalen Big Brother Ausgabe auch eine Version für Teenager, diese müssen zwischen 16 und 19 Jahren alt sein. Die Sendung läuft seit 2005 und ist bis heute ein großer Erfolg.
Great Britain: Seite an Seite
In der siebten Staffel in Groß Britannien durften (oder besser mussten) die Bewohner mit ihrem besten Freund oder ihre beste Freundin in das Big Brother Haus einziehen. Das hat die eine oder andere Freundschaft auch langfristig ziemlich belastet. Nominiert wurden die „Paare“ dann auch immer zusammen, was weiterhin für Konfliktpotential sorgte.
USA: Nur Pärchen
In der neunten Staffel in den USA wurde dieses Konzept wieder aufgegriffen, jedoch um einen romantischen Aspekt erweitert. Denn diesmal handelte es sich tatsächlich um echte Paare. Dass es auch Trennungen gab, liegt durchaus im Bereich des Vorstellbaren.
Brasilien: Voting der Extraklasse
Etwas Skurriles brachte auch die neunte Staffel in Brasilien hervor. Vier Anwärter – Leute, die noch während der laufenden Staffel ins Haus einziehen möchten – mussten sich ihren Platz erst verdienen. Hierzu befanden sie sich in einem Einkaufzentrum in einer großen, durchsichtigen Blase. Zwei von ihnen wurden nach einer Woche ins Haus gevotet.




